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Den folgenden
Bericht veröffentliche ich ohne Einverständnis der Tierbesitzerin,
hoffe jedoch, dass sie sich noch einmal bei mir meldet
und mir dieses Einverständnis gibt!
Drei
Tage lang, viele Male am Tag, vom 22.12.2008 bis
zum Abend des 24.12.2008 habe ich fast stündlich versucht,
mit der Tierbesitzerin, die mir nachfolgende Mail geschrieben
hatte, in Kontakt zu kommen. Es scheiterte an einem
vollen EMail-Postfach.
Dann, am 25.12.2008,
wollte ich es wieder versuchen und fand in meinem Postfach
eine zweite, sehr, sehr traurige Mail.
Ich bedaure sehr,
dass meine Antworten nicht ankamen und wünsche der
Besitzerin, dass der Schmerz um den Verlust ihrer kleinen
Zwergpudel-Hündin bald nachlässt.
Für
mich ist jedoch tröstlich, dass die letzte Tierklinik
in einer langen Reihe von Ärzten und Kliniken offensichtlich
so deutlich einen Bezug zur vorangegangenen Staupe-Impufung
hergestellt hat.
Hier nun die beiden Mails,
die ich erhalten habe:
Montag, 22.12.2008:
Hallo,
ich weiß mir nicht mehr zu helfen. Mein
kleiner Pudelwelpe hat ca. eine Woche nach der Erstimpfung angefangen zu krampfen.
Ich wußte nicht, was ich tun sollte, bin gleich zu meiner Tierärztin gerast, die
meinte Epilepsie.
Mitten in der Nacht war ein schwerer Anfall,
ich bin sofort in die
Tierklinik nach XXX gefahren, dort wurde MRT und sämtliche Untersuchungen
gemacht, ob Wasserkopf und so weiter. Heraus kam, daß Mia kerngesund sei. Ich muß ihr
2mal tägl. Lumialetten geben (eine halbe Tabl.) doch verändert hat sich nichts
- im
Gegenteil sie hat Gleichgewichtsstörungen!! Da es ein Zwergpudel ist, 1700g, kann
die Dosis nicht erhöht werden. Ich war inzwischen bei 7 Tierärzten, außer Kosten gab
es keine Besserung, jetzt hab ich eine Naturheilpraktikerin gefunden in meiner
Nähe die möchte eine sogenannte Drainage machen. Ich habe die Tierklinik und alle
Tierärzte gefragt, ob es vom impfen kommt und jeder sagte nein aber der Welpe war vor
der Impfung total normal! Bitte helfen Sie mir, das richtige Mittel für das
Hundekind zu finden!!! Im voraus herzlichen Dank, es tut einem Tierfreund in der
Seele weh, das Tier in seinen Krämpfen zu sehen und machtlos zu
sein.
Donnerstag,
25.12.2008:
habe Ihre Berichte mit großem Interesse gelesen und
möchte von meinem kleinen Toy Pudelwelpen erzählen: Mia kam am 14.09.2008 auf die
Welt, habe mich sofort in das kleine Wollknäuel verliebt. Mia war ein fröhliches,
gesundes Hundekind. Mit 9 Wochen wurde sie geimpft im festen Glauben, es ist
wichtig. Leider wurde ich eines besseren belehrt - auf Kosten von Mia.
Ihr
Leidensweg begann eine Woche nach der Impfung: Sie spielte mit meiner Hündin Sandy
wie immer ausgelassen doch plötzlich während dem Spiel konnte sie nicht aufstehen. In
Panik nahm ich sie, dachte, sie hat etwas verschluckt, habe ihr Luft durch die Nase
geblasen, ihre Zunge nach vorne und sofort zum nächsten Tierarzt. Inzwischen war
sie im Krampf, der nach ca. 5 Minuten vorbei war. Die Ärztin hat Cortison gespritzt,
danach war sie wie immer aber in der Nacht war wieder ein schwerer Krampf. Ich
bin um 3 Uhr Nachts in die 120 km entfernte Klinik nach XXX gefahren! Mia
mußte dort bleiben, es wurden sämtliche Untersuchungen gemacht: MRT, CT, Blutuntersuchungen ...
Als ich Mia holen konnte, wurde mir gesagt, sie sei völlig
gesund und es sei wohl Epilepsie, es käme nicht vom Impfen. Sie bekam Luminaletten,
das war am 03.12.2008 Ich gab ihr die Tabletten aber anstatt besser wurde es
immer schlimmer sie krampfte bis zu 9mal am Tag. Ich rief die Klinik wieder an,
denn ich mußte 1.346,00 € bezahlen und ich wollte von denen wissen, warum es schlechter
wurde anstatt besser. Ich sollte die Dosis erhöhen aber sie wog doch nur 1600g!!!
Ich bin zu einem anderen Tierarzt, da wurde gesagt, man kann nichts anderes machen. Am
23.12. kam Mia nicht aus ihrem Körbchen, als ich nachsah, konnte sie nicht laufen.
Meine Töchter sind dann mit ihr nach YYY in die Tierklinik, da ich
arbeiten mußte. In der ersten Klinik war der Computer für den Arzt wichtiger,
meine Töchter fingen mit dem Arzt zu streiten an, dann sind sie in die zweite Klinik,
dort wurde Mia gründlich untersucht und da wurde festgestellt, dass Mia die Staupeimpfung mit Lebendviren bekommen
hatte und die ihr kleines Hirn schon angefressen haben
und
sie nicht mehr gesund werden kann.
Ich mußte schweren Herzen meinen kleinen
Schatz einschläfern lassen. Ich werde nie mehr impfen lassen, das habe ich daraus
gelernt! Habe gelernt, dass manche ein Tier wie ein Stück Dreck behandeln und doch
Tieren helfen sollen aber Geld ist immer noch wichtiger als ein Lebewesen. |