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Was eignet sich da besser, als jede Art von "Kopfarbeit"?
Meiner Erfahrung nach ist der Deutsche Pinscher
- bestens geeignet für Training, das auch selbständiges
Arbeiten verlangt,
- gut geeignet für Agility
- auch geeignet für Obedience
- absolut ungeeignet für alle Trainingsarten, die nach
straffen Schemen "abgearbeitet" werden.
Training, das auch selbständiges Arbeiten verlangt,
ist jede Art von Lernen mit dem Clicker.
Beim Clickertraining werden Verhaltensweisen des
Hundes eingefangen und durch Bestärkung (Belohnen) wird der Hund ebendiese
Verhaltensweisen öfter anbieten. Hier sagt also nicht der Mensch, was der Hund
tun soll, sondern der Hund schlägt vor, was er tun könnte.
Mit dem Clicker lässt sich einfach alles gut trainieren: So
"ernsthafte" und "wichtige" Dinge wie bei Fuß laufen, Sitz, Platz, Hier... und
auch Tricks, die Keiner braucht, die aber Spass machen.

Suchspiele im Haus und Draussen bis hin zur
ernsthaften Fährtenarbeit oder Mantrailing erfordern viel Konzentration und Ausdauer und sind
damit natürlich auch bestens geeignet, einen Pinscher glücklich zu machen. Es
muss ja nicht gleich eine echte Fährte sein, verstecken Sie Ihrem Pinscher ein
paar Leckereien und vermitteln Sie ihm so, was sie wollen. Schnell wird er es
verstehen und mit Feuereifer auf die nächste Suchsequenz warten.


Agility erfordert Team-Arbeit. Der Hund muss sehr
genau auf die Körpersprache des Hundeführers achten und die Geräte beherrschen.
Bei einem hoch motivierten Pinscher kann das manchmal schwierig werden, vor
allem, wenn "Pinscher" glaubt zu wissen, wo es lang geht und der Hundeführer
sich seiner Sache noch nicht sicher ist. Da kann es schon passieren, dass die
Meinungen des Mensch-Pinscher-Teams etwas auseinander gehen. Es ist aber wegen
der immer wieder anderen Parcours-Gestaltung eine tolle Beschäftigung für
Pinscher. Die Schnelligkeit und Wendigkeit um an Wettkämpfen ganz vorne mit zu
mischen haben sie auf jeden Fall.
Obedience ist die "hohe Schule der Unterordnung". Da
es hier keine festen Schemen gibt, ist Obedience ein gutes Pinschertraining, vor
allem für Teams, die Perfektion suchen.
Die musikalische Optimierung des Obedience ist
DogDance oder Heelwork to music. Hier gibt es zwar auch Regeln, aber die
muss man nun wirklich nicht im privaten Training alle vor Augen haben. Alle
Tricks, die das Pinscherlein im Clickertraining im Lauf der Zeit gelernt hat,
lassen sich hier in einer Choreographie zusammenfassen. Dazu ein paar Schritte
Fuß auf der rechten und der linken Seite, Winkel, Drehungen, Wendungen, ....,
einfach alles, was gefällt und Mensch und Pinscher Spass macht. Egal, was trainiert wird, anschliessend muß auf jeden Fall
ordentlich getobt werden, sagt Emily:
Nun mach schon!!!



Link-Tip: Tolle Holz-Spiele für die Beschäftigung im Haus gibt
es von Nina Ottosson z.B. bei Pet-Pillow
Link-Tip: Spass-mit-Hund
- wer kennt sie nicht, die ultimativen Spaß-Seiten
im Web?
Buchtip: Nicole Weber
"Dog Dancing"
Buchtip: Brigitte Lau "Agility"
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