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 Mögliche Nebenwirkungen einer Impfung - Impfschaden
     alles nur ein kleiner Pieks oder mehr? 

 

 

Seit Beginn der Impfungen wird auch von Impfschäden berichtet und Kritik an Impfungen geübt. Impfstoffe sind Medikamente und jedes Medikament hat neben der erwünschten Wirkung eine unerwünschte
Nebenwirkung. Jede Impfung ist ein künstlicher Angriff auf das Immunsystem eines Lebewesens (Mensch oder Tier) und schwächt es. Besonders verheerend kann sich dies bei Kleinkindern (Mensch oder Tier) auswirken, da deren körpereigene Abwehr oft noch nicht ausreichend aufgebaut ist. Bei Hunden ist das Immunsystem bspw. erst im Alter von etwa 4-6 Monaten vollständig ausgebildet.

Nebenwirkungen werden nicht nur durch die injizierten Erreger hervorgerufen, sondern auch durch die Beimischungen, die einen Impfstoff erst gebrauchsfähig machen. (Man nennt dies "Formulierung" eines Impfstoffes.)

Bestimmten Impfstoffen können bestimmte Nebenwirkungen zugeordnet werden, da sie Symptome der eigentlichen Krankheit sind:

Parvovirose: Die Impfstoffe stehen im Ruf, immunsuppressiv zu sein, das heißt, sie schwächen das Immunsystem und können den Erfolg anderer, gleichzeitig gegebener Impfungen verhindern. Durchfallerkrankungen, Fieber, Schwellungen an der Einstichstelle oder Herzbeschwerden können auftreten.

Hepatitis-Impfstoffe können erhöhte Leberwerte, Lebensmittelallergien, Entzündungen der Bauchspeicheldrüse und Diabetes hervorrufen.

Staupe: Die Krankheit greift das zentrale Nervensystem an: Mandelentzündung, Krämpfe, Zuckungen, Epilepsie, Wesensveränderungen, rissige Ballen und Nasenspiegel, zwanghaftes Ohrenschütteln, Asthma, Staupe-Impfstoffe können postvakzinale Enzephalitits (Gehirnentzündung nach Impfung) hervorrufen. Sie kann Tiere in jedem Alter treffen und tritt vermehrt bei Impfstoffen auf, die auf Hundezellkulturen hergestellt wurden. In Verbindung mit anderen Impfstoffen können weitere Komplikationen auftreten.

Bei allen Lebendimpfstoffen besteht bei der Herstellung das Risiko, dass die Impfviren während der Züchtung in Zellkulturen zu wenig oder zu stark abgeschwächt werden. Impfstoffe mit zu wenig abgeschwächten Viren können die Krankheit auslösen, gegen die die Impfung schützen sollte (Impferkrankung), Impfstoffe mit zu stark abgeschwächten Viren bieten möglicherweise keinen ausreichenden Schutz mehr.

Leptospirose: schwere anaphylaktische Reaktionen, Blasenentzündung, Allergien, erhöhte Nierenwerte, Diabetes, vermehrter Durst, blutige Durchfallerkrankungen, Auslöser für Autoimmunerkrankungen.

Besonders nebenwirkungsträchtig sind Impfstoffe aus Ganzkeim-Bakterinen wie bspw. der Impfstoff gegen Leptospirose. Hier bleiben Endotoxine (giftige Bestandteile der Bakterienzellwand) und zahlreiche Proteine erhalten, die etliche unerwünschte Reaktionen auslösen können.

Auf die hohe Gefahr von Nebenwirkungen dieser Impfstoffe wird in den AAHA-Richtlinien (
American Animal Hospital Association) ausdrücklich hingewiesen: Zitat: „This product carries high-risk for adverse vaccine events“.

Und die Universität von Kansas berichtet, dass Impfstoffe gegen Leptospirose der Hauptgrund für adverse Impfreaktionen sind, die Risiken übersteigen den Nutzen bei weitem!

Das amerikanische Veterinärlabor Antech warnt im Dezember des Jahres 2000 Hunde unter 12 Wochen und Hunde kleiner Rassen jedes Alters mit Leptospirose-Impfstoffen zu impfen wegen der großen Häufigkeit von Impfreaktionen (akute Anaphylaxie).

Zudem schützt der in Deutschland erhältliche Impfstoff gegen Leptospirose nur gegen die Serovaren Leptospira canicola und Leptospira icterohaemorrhagiae. Es existieren jedoch über 200 verschiedene Serovaren, von denen hauptsächlich (neben den beiden beimpfbaren) die Serovaren grippotyphosa, bratislava, saxköbing, autumnalis, sejroe und pomona in Hunden gefunden wurden (Quelle: Laboklin 2001).
Update (4.11.12): Seit Februar 2011sind Impfstoffe zugelassen, der neben L.-canicola und L-icterohaemorrhagiae auch L-grippotyphosa enthält.

Eine Vielzahl von Reaktionen ist nach einer Impfung möglich, manche Erkrankungen treten auch erst einige Zeit nach der Impfung auf. Dies macht es schwieriger, den Zusammenhang mit der Impfung zu erkennen. Grundsätzlich kann jede Impfung Nebenwirkungen hervorrufen, die Gabe von Kombinations-
präparaten und häufige Nachimpfungen steigern das Risiko.


Der Club für Deutsche Pinscher Amerika (GPCA) hat sich nun, nach offensichtlich zahlreichen leidvollen Erfahrungen mit Impfreaktionen bei Deutschen Pinschern, der Thematik von Nebenwirkungen nach Impfungen angenommen und einen Fragebogen entwickelt. Alle Deutschen Pinscher Züchter und Halter sind aufgerufen, an dieser Umfrage teilzunehmen.

Gesundheitsseite des GPCA  
 

Lesen Sie hier, welche Nebenwirkungen auftreten können:

Emilys Reaktion auf die Tollwut-Impfung  

ausserdem hier die Möglichkeit der
 Homöopathischen Behandlung einer Impfreaktion

Video einer Impfreaktion auf Staupe-Impfvirus

Und diese Seite möchte ich Ihnen besonders ans Herz legen:
Impfreaktion Tantivy-Terriers

und auch diese:
Impfreaktion Asra von Calpunia

und schliesslich diesen Bericht:
Impfreaktion auf Staupe-Impfvirus

 
   

Die Fotos zeigen einen Zwergpinscher-Rüden, 5 Jahre alt, jährlich geimpft. Eine Reaktion auf die Impfung erfolgte erstmals im März 2004 bei der Impfung mit einem Kombinations-Impfstoff, weitere Reaktionen folgten im Juni 2005 und nun Ende 2008. Gesicht, Penis und Pfoten schwollen unmittelbar nach der Impfung an, am Körper bildeten sich Quaddeln. Er erhielt als Sofortmaßnahme eine Cortison-Injektion. Nach ca. 10 Stunden war ein Großteil der Schwellungen abgeklungen und nach zwei Tagen war alles abgeschwollen.
Nun stellten sich jedoch Symptome von Zwingerhusten bei C. und  einem weiteren geimpften Hund der Familie ein. Husten ohne Fieber und ohne weitere Symptome. Beide Hunde wurden mit Antibiotika behandelt. Während bei dem 2. Hund der Husten nach 5 Tagen verschwand, verstärkte sich bei C. der Husten. Nach weiteren 5 Tagen mit Antibiotika immer noch keine Besserung. C. wurde geröntgt, um abzuklären, ob vielleicht ein Fremdkörper in seinem Hals stecken könnte und daher der Husten käme. Durch das Röntgen stellte sich heraus, dass er Wasser in der Lunge hat. Er wurde 3 Tage entwässert, weiterhin trockener Husten mit weißem, schleimigen Auswurf.

 

 



 

 

 

 

 

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aktualisiert: 04.11.2012