Impfungen
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Impfungen - was steckt dahinter?

 

 

Seit nunmehr über 10 Jahre beschäftige ich mich mit dem Thema Impfungen. Viele meiner tierischen Patienten zeigen sich nach Impfungen krankheitsanfällig und entwickeln unter Umständen chronische Krankheiten. Immer wieder erfahre ich von schweren Reaktionen auf Impfungen, zum Teil sogar mit tödlichem Ausgang. Als überzeugte Homöopathin kann ich den Sinn von Impfungen nicht erkennen und mit nachfolgenden Ausführungen möchte ich Sie bitten, sich kritisch mit dem Umgang mit Impfungen auseinander zu setzen. Ich möchte Sie für die Thematik sensibilisieren, damit Sie sich zusammen mit dem Tierarzt Ihres Vertrauens zum Wohl Ihres Tieres entscheiden können. Wenn Sie sich für Impfungen entscheiden, heisst das nicht gleichzeitig, dass Sie gegen alles und jedes jährlich impfen müssen, damit Ihr Tier tatsächlich geschützt ist.

Beachten Sie bitte die Quellenangaben am Ende des Dokuments.

 
Foto: Jeanette Hutfluß

Aktuelle Hinweise, Links, Kommentare:

Impfreaktionen beim Deutschen Pinscher sind sehr schwere Erkrankungen, die in fortgeschrittenem Stadium einer Epilepsie sehr ähnlich sind. Tatsächlich aber ist es eine postvakzinale Enzephalitis, eine Entzündung des Gehirns aufgrund der Staupe-Impfung. (Gehirnstaupe).

  Impfreaktion Deutscher Pinscher

 

Januar 2016: Eine überarbeitete (dadurch aber nicht wirklich bessere) Version der "Guidelines for the vaccination of dogs and cats" und wie  immer lesenswerte Kommentare von Mo Peichl:
Folge 1
Folge 2 Katzen
Richtlinien für Welpenkäufer

 

September 2014: Ein mehr als kritischer Beitrag zum Thema Human-Impfstoffe von Heilpraktiker Rolf Schwarz in der Zeitschrift CO.med: Impfen - es gibt kein Pro


November 2013:  Linktip:
Lang, ausführlich und sehr informativ - unbedingt auch lesen:
                                                     
Gesundheit-natürlich

Juli 2013

Im Juli 2013 wurde die Leitlinie der Ständigen Impfkommision Vet. überarbeitet. Nach wie vor bleiben die Mitglieder der Kommission der Meinung, dass Wiederholungsimpfungen gegen S-H-P bei Hunden ab dem 2. Lebensjahr alle drei Jahre "ausreichend" sind. Die Leitlinie kann man downloaden (Link im Text unten).

Schade, schade, schade. Der BPT hat den Anschluss leider verpasst, denn der WSAVA (der Weltverband der Kleintierärzte) hat im Mai 2013 eine Leitlinie für Welpenbesitzer herausgegeben. Hier klingt es ganz anders, denn der WSAVA betont, dass Impfungen gegen S-H-P nicht öfter als alle drei Jahre gegeben werden sollen. Ganz im Gegenteil, er betont, dass 98% (!!!) der Welpen nach erfolgter Grundimmunisierung für viele Jahre, möglicherweise für ihr ganzes Leben geschützt sind. UND, dass häufiges Nachimpfen den Schutz NICHT erhöht.

Spannend auch, dass bereits in der Leitlinie von Juni 2010 genauso formuliert wurde: "...not more often than every 3 years"

 

 

 

Lesen Sie hier  Geschichte der Impfungen

 

Was soll eine Impfung bewirken?

Die theoretische Basis aller Impfungen ist die Antigen-Antikörper-Theorie, die um 1900 von Paul Ehrlich verkündet wurde. Sie besagt, dass der Körper gegen bestimmte Fremdsubstanzen (Antigene) spezifische Abwehrstoffe (Antikörper) erzeugt. Noch heute geht man davon aus, dass der Mensch an allen Keimen, die er antrifft und die sein Körper nicht schon vorher kannte, erkranken wird. Nach der Erkrankung entwickelt sich eine Immunität, es entstehen die so genannten Antikörper. Diese verhindern eine Neuerkrankung, weil sie die Antigene, die Mikroben, schon im Vorfeld erkennen, angreifen und vernichten.

Eine Impfung ist eine künstliche Infektion mit abgeschwächten oder veränderten Erregern. Diese Erreger können Viren oder Bakterien sein. Impfviren simulieren die echte Erkrankung, umgehen dabei jedoch den natürlichen Infektionsweg, wie er oben beschrieben wurde.

Das ausgeglichene Immunsystem reagiert nach einer anfänglichen Abwehrschwächung auf die Impfung mit einem erhöhten Abwehrspiegel (sog. Antikörper). Durch eine Impfung soll also die Produktion von Antikörpern angeregt werden. Eine hohe Antikörpermenge wird als erfolgreicher Schutz gegen die beimpfte Krankheit angesehen, nachgewiesen ist dies aber nicht, denn eine große Menge an Antikörpern beduetet erst mal nur, dass Kontakt mit dem Erreger stattgefunden hat. Ob Impfungen auch die zelluläre Abwehr beeinflussen, ist unklar. So schreibt Hirte: „Impfungen aktivieren in erster Linie das TH2-System (humorale Abwehr) und zwingen es zur Produktion von Antikörpern. Die Aktivierung des TH1-Systems (zelluläre Abwehr) unterbleibt, ja es kommt unter Umständen sogar zu seiner Schwächung.“

Jedes Arzneimittel, das eine Wirkung hat, zeigt auch eine Nebenwirkung.

Impfungen können schädliche Folgen haben, die mehr oder weniger schwerwiegend und dauerhaft sind.

Die Gefahr einer Nebenwirkung steigt mit der Größe des Kombi-Präparates oder auch bei Einsatz von Totimpfstoffen. Je größer die Impfstoff-Kombination und je kleiner und jünger der Hund, desto größer das Risiko einer Nebenwirkung.

Wir hier in Deutschland sind nun mittlerweile in der glücklichen Situation, dass so schlimme, manchmal tödlich verlaufende Infektionskrankheiten wie beispielsweise Staupe oder Parvovirose äussert selten noch auftreten. Viele wissen schon gar nicht mehr, was hinter den Namen steckt. Dies ist meiner Meinung nach nicht dem Erfolg der jährlichen Impfungen zuzuschreiben, sondern der besseren Aufzucht, Haltung und Ernährung unserer Hunde.

Lesen Sie, welche Symptome einige der beimpfbaren Krankheiten aufweisen: 
Krankheiten

Zu den verschiedenen Arten von Impfstoffen lesen Sie bitte hier weiter: Impfstoffe

Über Nebenwirkungen von Impfstoffen lesen Sie bitte hier weiter: Nebenwirkungen

Seit 2006 besteht die Ständige Impfkommission Vet., hervorgegangen aus dem Bundesverband Praktizierender Tierärzte. Die Fachgruppe Kleintierpraxis hat eine Impfempfehlung ausgearbeitet, die nur sehr mühsam den Weg in die Kleintierpraxen findet. In der Präambel findet sich der Leitsatz "Mehr Tiere impfen, das einzelne Tier aber weniger häufig!" Ich werte dies zwar als Erfolg der Impfkritiker, die seit Jahren versuchen, den Sinn hinter jährlichen "Komplettimpfungen" zu ergründen, die in der Impfempfehlung angegebenen Wiederholungsintervalle sind jedoch nicht nachvollziehbar.

Lesen Sie bitte hier die gesamte Leitlinie der STiKo Vet. Leitlinie zur Impfung von Kleintieren

Völlig unverständlich ist, warum die Impfung gegen Leptospirose als Hauptimpfung empfohlen wird, wenn gleichzeitig festgestellt wird: ZITAT: Leptospirose: "Heute werden Erkrankungen vor allem durch die Serovare Leptospirosa grippotyphosa, bratislava, pomona, saxkoebing, sejroe und seltener australis ausgelöst, gegen die der Impfstoff in der Regel nicht schützt, da diese Serovare nicht Bestandteil der in Deutschland zugelassenen Vakzinen sind." Und in USA wird direkt davor gewarnt, diese Impfung bei Welpen und kleinen Hunden anzuwenden! Das ist übrigens ein weiterer Unterschied zwischen den US-Empfehlungen und der deutschen Leitlinie: In der deutschen Empfehlung gibt es keinerlei Hinweise auf mögliche Komplikationen nach der Impfung.

Und hier die in Teilen abweichende
aktuelle Impfempfehlung der Medizinischen Kleintierklinik der Ludwig-Maximilians-Universität in München.

Auch diese neuen Impfempfehlungen entsprechen nicht dem heutigen Stand der Wissenschaft und können nur als Zugeständnis an den wachsenden Druck gut informierter Tierhalter angesehen werden.

Bereits 2003 änderten die Veterinärhochschulen in Nordamerika ihre Impf-Empfehlungen. Hier die Bekanntgabe des AKC (American Kennel Club), (Quelle: "Mein Hund – natürlich gesund" Ausgabe 14, Dezember 2003): ZITAT "Das Immunsystem von Hunden und Katzen ist mit 6 Monaten voll entwickelt. Wenn ein Lebendimpfstoff nach dem Alter von 6 Monaten angewendet wird, wird - im Fall von Staupe, Parvo und Katzenseuche - eine lebenslange Immunität erreicht. Wenn ein weiterer Lebendimpfstoff ein Jahr später verabreicht wird, neutralisieren die Antikörper der ersten Impfung diese und die zweite Impfung erzeugt keinen oder nur einen geringen Nutzen. Die Antikörper werden nicht erhöht und auch die Erinnerungszellen werden nicht vermehrt.

Welpen erhalten durch Muttermilch Antikörper. Dieser natürliche Schutz kann 8 bis 14 Wochen andauern. Welpen und Kätzchen sollten nicht vor 8 Wochen geimpft werden. Die mütterlichen Antikörper würden die Impfung neutralisieren und es würde nur wenig (0-38%) Schutz erzeugt.

Impfungen mit 6 Wochen werden den Eintritt der Wirkung der ersten effektiven Impfung verzögern. Wiederholungsimpfungen, die bereits nach zwei Wochen angewendet werden, suprimieren das Immunsystem eher, als sie es stimulieren.

Eine Impfserie sollte mit 8 Wochen und dann 3-4 Wochen später bis spätestens 16 Wochen gegeben werden. Eine weitere Impfung normalerweise ein Jahr später bietet l
ebenslange Immunität.“ ZITAT Ende

 

Gesicherte Erkenntnisse über die Dauer des Immunschutzes (DOI = duration of immunity) liegen zu Genüge vor. Zahlreiche Labors haben mittlerweile folgende DOI ermittelt:

  • Staupe, Hepatitis und Parvovirose (SHP):
    mindestens 7 bis 15 Jahre
  • Parainfluenza (Pi): mindestens 3 Jahre
  • Tollwut (T): mindestens 7 Jahre
  • Leptospirose (L): 4 bis max. 12 Monate (wenn überhaupt)
  • Borreliose: max. 12 Monate (wenn überhaupt)
  • Bordetella bronchiseptica (B.b.): max. 12 Monate

Dies sind Fakten. Warum werden sie in Deutschland nicht anerkannt? In Deutschland gibt es keine anderen Impfstoffe für Tiere als in Amerika!
Übrigens, für Menschen wurde noch niemals die Dauer des Immunschutzes bspw. mittels Challengetests ermittelt - aus gutem ethischen Grund.

 

Warum dann immer wieder impfen?

 

Wenn Sie davon überzeugt sind, dass Impfungen sinnvoll sind, oder wenn Sie zur Impfung verpflichtet sind und wenn Sie gleichzeitig davon überzeugt sind, dass viel impfen nicht gleichbedeutend ist mit viel Schutz, lesen Sie bitte hier Sinn- und maßvoll impfen - aber wie?

 

 

 

 Quellen:

  • Impfen - eine verborgene Gefahr?
    Heilpraktiker Rolf Schwarz -  Danke für den regen Austausch!
    ISBN 978-3-933666-84-0
    Absolut empfehlenswert!
  • Impfen - Pro & Contra
    Dr. med. Martin Hirte
    ISBN 3-426-87242-0

  • Kritische Analyse der Impfproblematik
    Anita Petek-Dimmer
    Band 1: ISBN 3-905353-56-3
    Band 2: ISBN 3-905353-57-1

  • Impfungen - der unglaubliche Irrtum
    F. und S. Delarue
    ISBN 3-88721-085-9

  • Impfschäden
    Ravi Roy und Carola Lage-Roy
    ISBN 3-929108-03-8

  • EM Lösungen in Haus und Garten
    Ernst Hammes und Gisela van den Höövel
    ISBN 978-3-937640-31-0

  • Hunde impfen - Der kritische Ratgeber
    Monika Peichl
    ISBN 978-3-9811259-6-2
     
  • Hunde impfen mit Verstand Auflage 1 und 2 (leider vergriffen)
    Monika Peichl
    ISBN 978-3-9811259-1-7

  • Haustiere impfen mit Verstand (ausverkauft)
    Monika Peichl
    ISBN 978-3-9811259-4-8

  •  Blog von Monika Peichl

 

   Linktip: Elke Labinsky "Impfbedingte Störungen aus homöopathischer Sicht"

 Linktip: impf-report Hans Tolzien

 Linktip: Monika Peichl "Leitlinie Kleintierimpfung? Da wird drauf gepfiffen

 Linktip: Monika Peichl "US-Richtlinie für Hundeimpfung: neue Version"

 Linktip: Die unglaubliche Geschichte des Impfens

 

Englisch-sprachige Links über Impfungen:

 Linktip: critter advocacy

 Linktip: The Vaccination Website for Dogs and Cats

 Linktip: The truth about vaccines

 

 

 

 


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aktualisiert: 25.07.2013