Impfstoffe
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 Impfstoffe - welche gibt es?

 

 

Impfstoffe lassen sich in Lebendimpfstoffe und Totimpfstoffe unterteilen.

Lebendimpfstoffe enthalten abgeschwächte lebende Viren (Staupe, Hepatitis, Parvovirose, Parainfluenza) oder Bakterien (Bordetella bronchiseptica = Zwingerhustenerreger).
Sie werden gefriergetrocknet aufbewahrt.
Der Immunschutz wird bereits nach der ersten Impfung aufgebaut, es muss nicht ein zweites Mal geimpft werden.
Die Herstellung der Impfstoffe erfolgt durch Züchtung auf Zellkulturen. Hierzu werden häufig verwendet:
- Hühnerembryonen
- Hamsternierenzellkulturen
- Hundenierenzellkulturen
- Affennierenzellkulturen u.ä.

Bei der Herstellung können die Antibiotika Neomycin oder Gentamycin als Sulfate verwendet werden. Beide können Allergien auslösen, die Darmflora schädigen, Nieren- oder Hörschäden verursachen.

Die Herstellung der Impfstoffe ist im Prinzip immer gleich, nur der Trägerstoff kann unterschiedlich sein und damit stärkere (Hundenierenzellkulturen) oder schwächere Immunreaktionen hervorrufen.

Totimpfstoffe enthalten chemisch abgetötete Viren (Tollwut) oder Bakterien (Leptospirose und Borreliose). Sie werden in Konservierungsmitteln aufbewahrt. Für eine ausreichende Aktivierung des Impfstoffes werden weitere Hilfsstoffe benötigt. In der Regel wird empfohlen, eine Impfung mit Totimpfstoffen nach 2-4 Wochen zu wiederholen.

Als Konservierungsmittel wird häufig Thiomersal verwendet. Thiomersal ist eine Quecksilberverbindung (49,6%) und wirkt stark desinfizierend. Wie die meisten Quecksilberverbindungen wirkt Thiomersal stark neurotoxisch, schädigt also irreversibel das periphere und zentrale Nervensystem, ist allergieauslösend und steht im Verdacht, genotoxisch (erbgutverändernd) zu wirken. Die Halbwertzeit beträgt 12-15 Jahre.

Zur Aktivierung von Totimpfstoffen werden sogenannten Adjuvantien benötigt. Hierfür wird häufig Aluminiumhydroxid eingesetzt. Aluminiumhydroxid kann sich im Lymphsystem festsetzen und ist stark neurotoxisch.

Durch die gängige Praxis, die Impfstoffe nicht einzeln sondern in
Kombi-Packs von 5 oder mehr verschiedenen Impfstoffen zu verabreichen, und das jährlich, wird das Immunsystem in dem Maß überfordert, wie es in der Natur niemals vorkommen würde.
Die Anfälligkeit für neue Erkrankungen wird erhöht. Speziell Welpen und Junghunde können hier stark gefährdet sein.

 

 

   Linktip: Liste des Paul-Ehrlich-Institutes aller verfügbaren Impfstoffe                     und Impfstoffkombinationen in Deutschland

 

 

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Copyright(c) 2005-2008 Andrea Kraft
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aktualisiert: 01.04.2008