Homöopathie und Impfungen
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 Oft wird der Ratschlag gegeben, vorbeugend gegen       Impfreaktionen "etwas Homöopathisches" zu geben.

Dem Homöopathen, der im Sinne Hahnemanns arbeitet, stellen sich zu diesem Rat gleich mehrere Fragen:

 

1.) Wie soll es möglich sein, ein homöopathisches Mittel vorbeugend zu geben, also zu einem Zeitpunkt, an dem noch gar keine Symptome aufgetreten sind?

Homöopathisch arbeiten bedeutet, das eine Mittel zu geben, das am Gesunden ähnliche Symptome hervorgerufen hat, die der Kranke nun zeigt. Wo also keine Symptome sind, kann kein Mittel mit den "ähnlichsten Symptomen" gefunden werden.

Etwas vorbeugend zu geben ist unhomöopathisch!

 

2.) Wieso gibt es überhaupt Impf-Reaktionen und warum fallen sie so verschieden aus?

 Eine Re-aktion ist per Definition eine Gegen-wirkung.

Falls eine Gegen-wirkung Ursache der Impfung ist, müßte jedes geimpfte Lebewesen mit der gleichen (Impf-)Re-aktion antworten.
Es gibt aber viele verschiedene Reaktionen auf die selbe Impfung!

Aus Sicht der Homöopathie ist für jede Re-aktion die Lebenskraft des Individuums verantwortlich. Die Lebenskraft formt die individuelle Konstitution (Verfassung) des Lebewesens, sie gibt sich durch ihre Wirkungen zu erkennen. Dies macht die Einzigartigkeit, die Individualität jedes Lebewesens aus.

Daher ist es niemals Hömöopathie, wenn ein Homöopath zum impfen rät und gleichzeitig ein homöopathisches Mittel verordnet, weil er glaubt, die zu erwartende Impfreaktion zu kennen. Ein Homöopath kann nicht reinen Gewissens eine Impfung befürworten.

Andere Homöopathen bieten nach einer Impfung eine "Ausleitung" an, wozu verschiedene Präparate über eine längere Zeit eingenommen werden sollen. Was im Körper drin ist, löst eine Wirkung aus und kann nicht ungeschehen gemacht werden.

Alle diese Arzneien sind nicht individuell bestimmt worden und können somit nicht den Grundsatz der Ähnlichkeit erfüllen!

Zusammenfassend ist also zu sagen:

Jede (Impf-)reaktion ist individuell und nicht von der Impfung verursacht, sondern nur durch sie ausgelöst. Sie entspringt der Lebenskraft des Geimpften und dem Hintergrund der familiären Belastungen.

 

 

 

  

 

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aktualisiert: 16.01.2009