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Unter artgerechter Ernährung für den Hund verstehe ich rohes
Fleisch - möglichst von verschiedenen Tieren (Rind, Lamm, Geflügel, evtl. auch
Schwein und Pferd), viele verschiedene Gemüsesorten, Obst und Kräuter, Knochen,
Innereien und auch Milchprodukte.
Nicht artgerecht ist für mich das industriell hergestellte
Futter, das mehrere Produktionsprozesse durchlaufen hat, bis es verkauft werden
kann. Industriell hergestelltes Futter soll für jeden Hund ausgewogen sein.
Deshalb wird auch unterschieden zwischen Futter für Welpen, Junioren, Sportler
oder „normale“ Aktive und für Senioren. Dazu gibt es Futter für nierenkranke
Hunde, für Herzkranke, für Allergiker, für Kleine, für Große usw. usf. Dies
lässt uns glauben, dass das Futter genau auf unseren Typ Hund abgestimmt ist.
Aber kann das sein?
Woher weiß ein international agierendes Industrieunternehmen,
was mein Hund fressen soll?
Noch nie hat mir ein „Wissenschaftler“ geraten, die Nahrung
für meine Familie bereits fertig zubereitet im „Fachhandel“ zu kaufen, da dies
ausgewogener sei, als ich das selbst herstellen könnte.
Warum soll die Zubereitung von Hunde-Nahrung soviel
komplizierter sein als die für Menschen?
Da ich auf diese Frage keine Antwort fand, bekommt
Emily seit ihrem zweiten Lebensjahr ausschließlich Frischfutter. Zwei Jahre habe
ich gebraucht, um zu erfahren, wie ein Hund anders als mit getrockneten Pellets
gefüttert werden kann! Dabei ist das Wissen um Fütterung mit rohem Fleisch doch
direkt nachzulesen in nahezu allen älteren Büchern über Haltung und Zucht von
Hunden. Es ist absolut keine neumodische Spielerei, sondern Altbewährtes neu
entdeckt!
Bei der Zubereitung der Futter-Rationen gehe ich so vor:
- Was schmeckt?
- Was passt dazu?
- Was ist gesund und verträglich?
- Wie kommt Abwechslung in den Napf?
Ich vermeide hierbei, ein Schema anzuwenden. Denn für mich
ist ein Schema der Totengräber der Kreativität und des gesunden
Menschen- verstandes.
Als Starthilfe
habe ich ein paar Futterpläne notiert. Sie sollen ausschliesslich
als Anregung dienen.

Linktip: Barfers
die Seite von
Swanie Simon
Linktip: Silvia Dierauer
Gesundheit
des Hundes
Buchtip: Susanne
Reinerth "Natural Dog Food" trotz
des englischen Titels eins der ersten deutsch- sprachigen
Bücher über Rohfütterung. Ich
finde es gelungen.
Buchtip: Hans-Ulrich
Grimm "Katzen würden Mäuse kaufen - Schwarzbuch
Tierfutter". Es braucht etwas Geduld, sich im Dschungel
der Nebensächlichkeiten auf die Fakten zu konzentrieren.
Lohnenswert ist die Lektüre trotzdem, da es
um die immensen Verstrickungen um den Futtermittel-
markt
geht. Fazit: Am Heimtierfutter ist gut Geld verdient!
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