Akupunktur
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Yin und Yang in Harmonie
 

 

Nach der traditionellen chinesischen Medizin fließt die Lebensenergie "Qi" durch die Meridiane (Leitbahnen). Ist der Qi-Fluß gestört, entsteht Krankheit.

Akupunktur basiert darauf, dass spezifische Körperpunkte stimuliert werden. Dadurch ändern sich verschiedene biochemische und physiologische Zustände, das Gleichgewicht im Körper wird wieder hergestellt und die Ursache von Störungen behoben. Wie auch in der Homöopathie werden also auch hier nur energetische Impulse gegeben, die den Körper zur Selbstheilung befähigen.

Akupunktur heilt, was gestört ist, jedoch nicht, was zerstört ist.

Vor der ersten Behandlung erfolgt eine ausführliche Fallaufnahme (Anamnese), die ein bis zwei Stunden Zeit in Anspruch nimmt und das Tier als Ganzes beschreibt. Nachdem die geschwächten Funktionskreise identifiziert sind, erfolgt die Behandlung im mehrtägigen Rhythmus. Je nach Intensität der Erkrankung sind wiederholte Akupunktursitzungen nötig.

Bei Tieren wird die Akupunktur vor allem angewandt bei:

  • Abwehrschwäche, rezidivierenden Infekten, Immunstimulation
  • Atemwegserkrankungen, z.B. Rhinitis, Sinusitis etc.
  • Augenerkrankungen
  • Störungen des Bewegungsapparates, z.B. Verspannungen, HD, Arthritis, Bandscheiben-vorfall, Huferkrankungen etc.
  • Hormonelle Störungen, z.B. Störungen der Hitze/Rosse, Deckunlust
  • Harnwegserkrankungen, z.B. Inkontinenz, Blasen- und Nierenentzündungen etc.
  • Hauterkrankungen, z.B. Ausschläge, Leckekzeme, Mauke, Hautmykosen etc.
  • Ohrerkrankungen
  • Erkrankungen des Verdauungsapparates
  • Verhaltensauffälligkeiten, wie z.B. Aggressivität, Hyperaktivität, Unruhe, Ängstlichkeit, Nervosität, mangelnde Konzentrations-
    fähigkeit

Akupunktiert wird mit sterilisierten, dünnen Stahlnadeln. Gelegentlich tritt ein kurzer Schmerzmoment auf, wenn die Nadel in bestimmten empfindlichen Bereichen die Haut durchsticht. Über die Dauer der Therapie sollte das Tier ruhig stehen oder liegen.

Bei besonders schmerzempfindlichen, unruhigen, nervösen oder aggressiven Tieren bietet die Laserpunktur deutliche Vorteile. Die Stimulation der Akupunkturpunkte erfolgt hier deutlich schneller und das Tier verspürt keinerlei Schmerz während der Behandlung. Viele Tiere schlafen während der Therapie sogar entspannt ein. Deshalb arbeite ich häufig und gerne mit dem Laser.

 

 

 

 

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Copyright(c) 2005-2008 Andrea Kraft
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aktualisiert: 01.04.2008